Fangen wir mit dem No-Brainer an: Die Medienbranche,
insbesondere die Verlagshäuser, befindet sich mitten in einem Umbruchprozess.
Wenn es allerdings um Konzepte geht, wie sie den digitalen Umbruch meistern und
Online (wie auch Offline) geschäftlich erfolgreicher sein und mehr Umsatz
erzielen können, ist die momentan auffälligste Idee das schwer umstrittene
Leistungsschutzrecht. Garniert mit "Paid Content kommt ganz sicher"-Bekenntnissen.
Dabei wäre Hirnschmalz und Energie in die Weiterentwicklung
von Projekten und Strukturen besser investiert. So könnte sich die Branche selbst helfen, statt offensiv dieses
Konstrukt zu verfolgen, das ein wenig so wirkt, als hätten Manager irgendwo Jeff Jarvis’
Begriff Link Economy aufgeschnappt und gnadenlos falsch verstanden (Mit für
Links zahlen hat das nämlich nichts zu tun.).
| Von wegen alternativlos. Ein paar Vorschläge anbei. |
Wie im Text zu Leistungsschutzrecht:
Nicht Füllhorn für Verlage, sondern Büchse der Pandora (Langer LSR-Rant ist
lang) schon angekündigt, im folgenden einige Zeilen dazu, worin Verlage ihre
Zeit und Energie mit mehr Gewinn stecken könnten.