Nokias Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2011 haben eines deutlich gezeigt: Die Feuer auf der "brennenden Ölplattform", die CEO Stephen Elop vergangenen Februar als Analogie für den Zustand des finnischen Telekommunikationskonzern wählte, sind noch lange nicht gelöscht.
Stattdessen gibt der Stützpfeiler namens Symbian noch rasanter nach, als Nokia dachte – mit über einer Milliarde Euro Verlust im Geschäftsjahr 2011 sacken die Finnen ordentlich ab. 2010 stand da noch ein Gewinn von 1,8 Milliarden. Verbunden mit saftigen 21 Prozent Umsatzeinbruch wird keiner widersprechen, wenn man sagt: Elop hat das Ruder keinesfalls zu früh rumgerissen, als er die Kooperation mit Microsoft einging.
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Sonntag, 29. Januar 2012
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