Posts mit dem Label Projekt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Projekt werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 10. Januar 2013

IllumiRoom: Microsoft macht die Wohnzimmer-Wand zur Spielkulisse

Pff. Wer braucht schon große Fernseher? Microsoft Research jedenfalls nicht, wie sie mit IllumiRoom zeigen. Auf der CES geht es ja aktuell gerade gern mal um groß, größer, am größten: Samsung und Co zeigen Fernseher mit Bilddiagonalen von 60 Zoll, 80 Zoll, 110 Zoll. Mag spektakulär aussehen, reißt aber große Löcher in Budget und Wohnzimmerwand.

Ausgerechnet Microsoft führt da vor, dass es auf Bildschirmgröße nicht ankommt und macht eben diese komplette Wohnzimmerwand zur Spielkulisse. Das "proof-of-concept"-Video zu Microsoft Researchs Projekt IllumiRoom zeigt etwas, das Gamern die Kinnlade runterklappen lässt. Das Spieluniversum dehnt sich vom Bildschirm über die komplette Wohnzimmerwand aus.


Screenshot von Microsoft Researchs Video.

Kein Riesendisplay, nicht das Wohnzimmer umgestalten müssen, keine polarisierte Brille. Microsofts Forschungsteam hat schlicht einen Beamer und eine "Kinect for Windows"-Kamera zusammengeschraubt. Nach einem Scan des Raums wird dann während des Spiels die Spielumgebung auf die Wohnzimmerwand samt Einrichtung projiziert. Laut Microsoft Research in Echtzeit und ohne aufwendige Vorberechnungen.

Montag, 25. Juni 2012

Perspective: Warum es manchmal einen anderen Blickwinkel braucht, um nicht gegen Wände zu laufen

Starten wir mal etwas spielerisch in die Woche, um den richtigen Blickwinkel zu finden: Ein Studententeam am DigiPen Institute of Technology bastelt an einem sehr interessant aussehenden Computerspiel. Perspective lautet der passende Name des Titels, der 2-D-Plattformer (der klassische Super-Mario-Ansatz) mit einer 3D-Umgebung kombiniert (Projektseite hier). Die Spielfigur bewegt sich dabei in einer zweidimensionalen Welt und nimmt nur die blauen Laufwege beziehungsweise orangefarbenen Hindernisse wahr. Der Spieler sieht mehr, bewegt sich (im Wesentlichen die Kamera) in einem dreidimensionalen Raum. Seine Aufgabe: Den Blickwinkel in diesem Raum so ausrichten, dass der zweidimensionale Kerl weiter kommt. Spielfortschritt durch Perspektivwechsel.

Das sieht durchaus spannend aus, auch wenn das Leveldesign eine trickreiche Angelegenheit wird:



Spannend und mental sicher nicht ganz ohne. Gleichzeitig aber gute Mahnung und vielleicht auch gutes Training. Denn als Problemlösungsstrategie wird der Perspektivwechsel gern vernachlässigt. Dabei braucht es oft genug wie im Spiel genau den, um nicht gegen Wände oder ins Verderben zu laufen, um tatsächlich weiterzukommen.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Musik zur Abgabe für die Schreiberlinge unter uns: The Whooshing Sound of Deadlines

Kleines multimediales Projekt: In manchen Situationen hilft es Schreiberlingen wie mir im Arbeitsprozess, sich zu beschallen. Bei Journalisten im Abgabestress ist der Witz daran weniger das Aktivieren von kreativen Potenzial, wie es etwa bei Buchautoren der Fall ist - bei Schriftstellern wie Neil Gaiman beispielsweise sind die Listen, welche Musik er beim Schreiben gehört hat, durchaus auch konzeptionell für Atmosphäre und Entstehungsprozess interessant. 

Nein, bei uns geht es eher um die audiotechnisch aufgebauten Wände, um in den Schreibtunnel zu kommen. Und in Teilen, wie beim Joggen auch, um ein gewisses Pacing. Das hier jedenfalls ist der zugegebenermaßen nicht ganz humorfreie Versuch, eine Playlist für die Abgabezeiten zu liefern.

The Whooshing Sound of Deadlines.



Unter anderem mit Muse, Bad Religion, Foo Fighters, Audioslave, The Streets, Nine Inch Nails und den White Stripes.

Wenn jemand wichtige Ergänzungen hat oder eigene Erfahrungen und Playlists mitteilen möchte, nur zu!