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Sonntag, 7. Juli 2013

Netzespresso: Wake up and hear the Coffee

Da bin ich wieder, nach urlaubs- und arbeitsbedingter Pause. Starten wir mit neuem Schwung und dazu passend mit etwas, das die Kreativität anregen soll: Kaffee. Der Grundtreibstoff für die meisten Medienmenschen (und nicht nur für Menschen aus diesem Branchensegment) löst biochemisch betrachtet die Bremsen im Hirn, wie es James Hamblin bei The Atlantic formuliert. 

(Als Reaktion auf den New-Yorker-Text How Caffeine Can Cramp Creativity im Übrigen, derartige Attacken kann man ja schließlich nicht unkommentiert lassen.)
(Ja, für intellektuell gehobene Medien wie den New Yorker oder The Atlantic ist sowas eine Grundsatzdebatte.)
Bild: Screenshot von Stoccos Clip Huge Coffee.


Jedenfalls: Das Erlebnis einer Tasse Kaffee ist zumeist ein im wesentlichen geschmackliches, auch noch ein olfaktorisches ("Wake up and smell the Coffee"). Der Tonkünstler Diego Stocco allerdings macht daraus ein audiovisuelles Happening. Als kleines Pausenprojekt hat er den Soundtrack zum Morgenkaffee produziert. 

So klingt eine Tasse Kaffee:



Diego Stocco - Huge Coffee from Diego Stocco on Vimeo.

Kaffee als multisensorisches Erlebnis. Eine Seite, von der man sein Heißgetränk sonst eher selten kennenlernt. Und ein gutes Beispiel dafür, was es mit offenen Augen und Ohren alles an Details um uns herum zu entdecken gibt.

Mittwoch, 30. Mai 2012

Dein Profil gehört nicht dir - Von Redesigns, Wahrnehmung und Change Management


Es gibt ein paar simple Grundregeln, wenn Web-Unternehmen ihre Sites neu gestalten:

  1. Nach dem Relaunch ist vor dem Relaunch
  2. Egal was du tust, Nutzer werden sich beschweren.
Der letzte Punkt ist inzwischen so verbreitet, dass Sites wie das Techblog Techcrunch sogar zum Relaunch gleich eine Vorlage für wütende Beschwerdemails mitgeliefert haben. 

Ob Facebook-Chronik, potenzielle neue Facebook-Chronik, Twitter, Google + oder Google + App: der Protest-Chor stimmt jedes Mal ein vielstimmiges „Früher war alles besser, so wie die alte Version“ an. 

Quelle: TPM / Carl Franzen


Daran lassen sich ein paar interessante Wahrnehmungsphänomene beobachten. Es gibt Gründe dafür, warum Internet-User landauf, landab zu grantelnden Parkbank-Rentnern mutieren, wenn jemand ihre Web-Dienste umstellt.